#7: Singletasking und Nein-Sagen – Schaffe dir einen klaren Fokus!


September 02, 2016

#7: Singletasking und Nein-Sagen – Schaffe dir einen klaren Fokus!

Multitasking? Nein, danke. In einer komplexen Welt sich einfach fokussieren können: mit Singletasking.

Gerade in der heutigen Berufswelt hat man meistens viele Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Neben der Beantwortung von 50 E-Mails am Tag muss man, während man das eine Projekt gerade abschließt, schon bei der Planung eines neuen mitarbeiten. Zwischendurch kommt dann auch noch ein Kollege, der fragt, ob „man das nicht noch ganz schnell machen könnte“. Und schon springt man zwischen vier Aufgaben hin und her. Das raubt viel Zeit und Energie, da man sich immer wieder aufs Neue in die Aufgaben rein denken muss und man das Gefühl hat, mit nichts wirklich fertig zu werden. Um diesem Gefühl und der Energielosigkeit zu entgehen, sollte man sich Prioritäten setzen. Denn Prioritäten schaffen Fokus.

Prioritäten setzen

Bearbeite nur eine Aufgabe gleichzeitig. Wenn du mehrere Aufgaben zu erledigen hast, dann lege für dich eine sinnvolle Reihenfolge fest, in der du sie machst. Plane am besten doppelt so viel Zeit pro Aufgabe ein, wie du am Anfang gedacht hattest. Denn meistens dauern die Sachen einfach länger und du vermeidest damit zeitlichen Stress. Falls du mit einer Aufgabe früher fertig werden solltest, kannst du entweder schon mit der nächsten anfangen oder dich spontan auf etwas anderes konzentrieren.

Diese Gedanken sind nicht nur für den Beruf gedacht. Auch für persönliche Aufgaben und Ziele solltest du dir Prioritäten setzen, um somit einen klaren Fokus zu schaffen. Und auch hier gilt, wie es uns als Kindern schon immer klug vorgehalten wurde, wenn wir mal wieder mit dem Kopf durch die Wand wollten: „Eins nach dem anderen“. Singletasking eben.

Doch nicht nur Prioritäten zu setzen, schafft Fokus. Auch etwas, was wahrscheinlich nicht nur mir immer wieder schwerfällt: das „Nein"-Sagen.

„Nein-Sagen“

Um dich wirklich auf eine Sache konzentrieren zu können, musst du lernen, nein zu sagen. Nein zu E-Mails, nein zu „könntest du noch ganz schnell“, nein zu Facebook und manchmal das schwierigste: nein zu deinen Gedanken. Du hast dir normalerweise etwas bei dem gedacht, was du gerade machst, und dann kommt dir der Kopf dazwischen, der sinnlos hinterfragt und dir deinen Fokus raubt. Das Gute ist, du weißt, was du willst. Deswegen sage „Nein“ zu deinem Kopf, wenn er dich mal wieder in deinem Vorhaben stören möchte. Es ist dein Fokus. Natürlich kann man nicht kategorisch zu allem Nein sagen, aber man sollte sich immer das Recht einbehalten, genau das zu tun.

Vielleicht ist es dir aufgefallen, dass es zwischen Blogartikel 5,6 und 7 einige Überschneidungen gab. Das hat damit zu tun, dass diese drei Wege zur Klarheit ganz stark miteinander zusammenhängen. Nur, wie es immer im Leben ist, unterscheidet sich alles in seinen Details. Zum Abschluss dieser Blogreihe hoffe ich, dass du etwas aus unseren Gedanken rund um KLARHEIT mitnehmen konntest und vielleicht sogar mehr Klarheit gewonnen hast. Wir hören uns ganz bald wieder!

Mehr Klarheit, mehr Du im Fokus.

Euer Paul von KLARHEIT



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