KLARHEIT INSIGHTS – Hindernisse


Oktober 20, 2016

KLARHEIT INSIGHTS – Hindernisse

Schon beim Bockspringen in der Schule das Hindernis nicht überwinden können? Mal darüber nachgedacht, dass die Gründe dafür keineswegs deine fehlenden Fähigkeiten sein könnten, sondern dich einfach die falschen Gedanken haben scheitern lassen?

Heute gibt’s keine 1,2,3 Tipps zur Bearbeitung des Coachingteils von mir – die Fragen sind auch ziemlich selbsterklärend. Nein, heute möchte ich mich ganz der Verbindung zwischen Hindernissen und unseren gedanklichen Mechanismen widmen.

Bevor ich damit aber beginne, ist noch zu klären, was Hindernisse sind und warum sie uns überhaupt hemmen.

Hindernisse

Allgemein scheinen Hindernisse von außen zu kommen. Personen stehen uns im Weg, wir verstauchen uns durch einen kleinen Fehltritt das Fußgelenk oder ein Geschäftspartner ist abgesprungen, der für die Realisierung eines Projekts wichtig gewesen wäre. Der Weg zum Ziel scheint behindert.

Doch eigentlich hat das Hindernis seinen Ursprung in uns selbst. Meist ist es unsere gedanklich-emotionale Reaktion auf das Außen, die Situationen erst zu Hindernissen macht. Wir vermeiden eine Lösungsfindung und sträuben uns gedanklich gegen die Situation. Widerstände entstehen. Hindernisse kommen auf.

Aus dieser Erkenntnis haben sich folgende Fragen ergeben, die ich im Laufe des Artikels betrachten werde:

Was sind gedankliche Mechanismen, inwiefern können sie uns behindern und wie kann man sich von ihnen lösen?

Gedankliche Mechanismen

Eine uniforme gedankliche Reaktion auf sich ähnelnde gedachte Gedanken.

Einer meiner gedanklichen Mechanismen ist zum Beispiel das von mir so genannte „Entgegendenken“:

Sobald ein Gedanke in mir ein schlechtes oder mulmiges Gefühl auslöst, versuche ich mir selbst diesen Gedanken mit einer innerlichen Konversation auszureden. Leider bewirke ich damit nicht das, was ich möchte: den Gedanken und das Gefühl loszulassen. Denn erst durch die Auseinandersetzung mit dem Gedanken bekommt dieser Raum und gewinnt ein Stück weit an Realität.

Wenn ich also denke: „Das könnte stressig werden“, versuche ich entgegenzudenken. Folglich kommt das Gefühl Stress in den Fokus und, „surprise, surprise“, ich werde gestresst. Für mich ein Hindernis, weil ich der Situation nicht mehr die nötige Klarheit entgegenbringen kann.

Und pssst… bei dem Gedanken: „Das ist ja stressig“, passiert das Gleiche. Nur, dass es mir neben der nötigen Klarheit noch den Fokus für das Finden einer klaren Lösung raubt.

Der Trick: Einfach den Gedanken ziehen lassen. Nicht entgegendenken. Auch, wenn es mal kurz im Magen zwickt, habe keine Angst, dass das Gefühl bleibt.

Was das Ganze für dich bedeutet?

 „Glaube nicht alles, was du denkst“ (Altes asiatisches Sprichwort)

„Ich bin eine Banane“

Und wie geht man jetzt seine gedanklichen Mechanismen an?

Hier ein Tipp einer befreundeten Psychologin:

Einfach mal denken: „Ich bin eine Banane“, und den Wahrheitsgehalt dieses Gedankens prüfen.

Und bist du eine Banane?

Wenn ja, weiß ich nicht, ob du nicht vielleicht ein bisschen mehr als KLARHEIT brauchst, außer natürlich es war dein Ziel eine Banane zu werden. So oder so, schreib uns eine Mail, wir wären gespannt, von deiner Geschichte zu erfahren.

Spaß beiseite.

Dieses kleine Experiment soll uns beweisen, dass nicht alles, was wir denken, einen Anspruch auf unsere Realität haben sollte.

Beobachte also mal in Ruhe, welche gedanklichen Mechanismen du bei dir finden kannst und, ob sie für dich ein Hindernis darstellen. Und denk dran: Oft muss man die Dinge einfach nur erkennen, um etwas zu verändern.

Zum Coachingteil Hindernisse

Nach dieser Beobachtungsübung gehe an den Coachingteil Hindernisse und beantworte die Fragen. Schreibe einfach mal alle Hindernisse auf, die auf dich zu kommen könnten. Sowohl die von außen als auch die daraus resultierenden Inneren.

Ganz wichtig ist nur, dass du nicht anfängst, krampfhaft nach den Hindernissen zu suchen. Denn meistens ist ein Hindernis auch eben nur ein Gedanke. Sei ehrlich mit dir selbst und betrachte, welche Gedanken, Verhaltensweisen, Emotionen dich immer wieder ablenken und vom Weg abbringen.

Neben dem Abschnitt im Coachingteil von Klarheit findest du hier die PDF zum Thema „Hindernisse“ zum Download:

Hindernisse.pdf

Teile doch in der Kommentarleiste deine Gedanken zu dem Thema und helfe vielleicht einem anderen KLARHEIT-Menschen seine Hindernisse zu überwinden.

Sonst schreibt mir bei Fragen oder Anregungen zu neuen Themen einfach mal eine E-Mail:
paul@halloklarheit.de   

KLARHEIT verstehen – mit KLARHEIT INSIGHTS.

Euer Paul von KLARHEIT



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