#1: Annehmen – wie ein kleines „Ja“, Großes bewegen kann


Juli 01, 2016 0 Kommentare

#1: Annehmen – wie ein kleines „Ja“, Großes bewegen kann

Auf dem Weg zur Klarheit spielt das Annehmen eine große Rolle. Aber warum ist es so wichtig für uns? Und wie kann ich es mir einfacher machen, meine Situation anzunehmen?

In unserem Leben ergeben sich immer wieder Probleme, die uns gefühlsmäßig erdrücken:
Aufgaben lasten wie Berge auf uns, man fühlt sich dem Leben irgendwie ausgeliefert und eigentlich besteht man nur noch aus Stress und negativen Emotionen.

Je größer das Problem scheint, desto schneller möchten wir unseren Fokus von diesem Problem entziehen. Ein innerlicher Kampf entsteht – unser Kopf will verdrängen, aber das Problem ist ständig präsent und hält uns weiter in seinem Bann. Doch meistens, wenn man dann ein Problem überwunden hat, fühlt es sich viel kleiner an, als man vorher gedacht hatte…

Wäre es nicht schön dieses Gefühl in dem Moment zu haben, in dem man sich mit dem Problem konfrontiert sieht? Und ja es geht:

Deine Situation annehmen

Lass es, wie es ist… für den Moment. In dem du „Ja“ zu deinem Problem sagst und die Situation einfach annimmst, wie sie gerade ist, wirst du Abstand zu deinem Problem gewinnen. Du kannst die Situation von außen betrachten und erkennen, wo du mit deinem Problem eigentlich hinmöchtest. Der Druck wird von dir abfallen und du kannst mit klarem Kopf eine Lösung finden.

Verbünde dich mit der Zeit

Alles ist in einem stetigen Wandel.
Auch die Situation, die dich beschäftigt. Wenn du also mit einer Situation konfrontiert bist, die du noch nicht mit dem nötigen Abstand einschätzen kannst, sei dir bewusst, dass sie sich ändert und du an einem gewissen Punkt deinen Zugang zur Situation finden wirst. Du wirst der Situation mit Ruhe gegenüberstehen und für dich den richtigen Zeitpunkt abpassen können, um zu handeln.

 

Sieh alles als Wachstumschance

In dem du das Wort „Problem“ aus deinem Wortschatz streichst und mit dem Wort „Herausforderung“ ersetzt, ist schon mal ein großer Schritt geschafft. Im Grundsatz betiteln sie das Gleiche, nur rufen sie in uns unterschiedliche Emotionen hervor. Probleme sind schwierig einzuschätzen, Herausforderungen sind zu meistern. Führe dich selbst zum Wachstum.

 

Was mache ich jetzt mit diesen Gedanken? Annehmen. Denn neben dem positiven Effekt, dass man nicht mehr in seinem eigenen Chaos von Sorgen und innerlichen Kämpfen untergeht, wird sich auch das Bewusstsein für dich und deine Umwelt verstärken:

Kein Chaos, kein Kampf, Durchsichtigkeit.

Euer Paul von Klarheit




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