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von Sandro Dalla Torre April 30, 2018 0 Kommentare

Ein alter Indianer sitzt mit seinem Sohn am Lagerfeuer und spricht:
 
“Mein Sohn, in jedem von uns tobt ein Kampf zwischen 2 Wölfen.
 
Der eine Wolf ist böse. Er kämpft mit Neid, Eifersucht, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Lügen, Überheblichkeit, Egoismus und Missgunst.
 
Der andere Wolf ist gut. Er kämpft mit Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung, Gelassenheit, Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Vertrauen und Wahrheit.”
 
Der Sohn fragt:„Und welcher der beiden Wölfe gewinnt?“
 
Der alte Indianer schweigt eine Weile.
Dann sagt er:„Der, den du fütterst.“
 
_________
 
Woher auch immer diese Geschichte ursprünglich kommt, ich finde sie beschreibt sehr schön das, was in jedem von uns stattfindet. Jeden Tag, meist unbewusst. Wir tragen beides in uns: Liebe und Angst.
 
Liebe ist Öffnung, Ausdehnung, Verletzlichkeit, Verbindung, Akzeptanz.
Angst ist Zumachen, Zusammenziehen, Schutz, Isolation, Widerstand.
 
Liebe führt zu Gedanken, Gefühlen und Ideen, die uns insgesamt weiterbringen, die uns selbst und einander näherbringenAngst (in ihrer unbewussten Form) führt zu Gedanken, Gefühlen und Ideen, die uns abspalten. Von uns selbst und vom Rest der Welt. Im Extrem führt sie zu Krieg und Terror.
 
Beide, Liebe und Angst, erzeugt jeder von uns selbst. Je nachdem, was wir fütttern, bzw. worauf unser Fokus liegt und wie wir bewerten.
 
Beispiel:
 
"Ach, jetzt muss ich schon wieder zu dieser lästigen Arbeit mit diesen ollen Kollegen."
vs.
"Ich bin dankbar dafür, dass ich Arbeit habe, die es mir erlaubt zu wachsen und meine Familie zu ernähren."
 
Fühlst du den Unterschied?
 
Es geht nicht darum, Dinge zu beschönigen. Es geht lediglich um die Perspektive. In den allermeisten Fällen sind wir uns der Option, die Dinge anders zu bewerten gar nicht bewusst. Die meisten von uns sind sehr geübt darin, den bösen Wolf zu füttern, und wundern sich, warum sie sich gestresst fühlen.
 
Dabei hat jeder per Natur die Möglichkeit und Fähigkeit, Dinge so zu bewerten, dass sie ihn weiterbringen. Voraussetzung dafür ist, die Verantwortung dafür anzuerkennen.D.h. anzuerkennen, dass ich es bin, der die Dinge bewertet und interpretiert und damit die Gedanken in meinem Kopf und die Gefühle in meinem Körper erzeugt.
 
Das ist der erste Schritt.
 
Der zweite Schritt ist ÜBUNG.
 

Daher: 3 Ideen, um den guten Wolf in dir zu stärken:

 

1. Ändere deine Sprache: ersetz doch mal "ich muss" durch "ich will".

("Ich muss" klingt so nach Opfer. Bist du das wirklich?)
 

2. Stell dich vor den Spiegel und sage dir selbst, was du an dir wertschätzt

(Ja, das ist komisch. Fühle, wie komisch sich das anfühlt :) Am besten jeden Tag 1 Minute lang, bevor du aus dem Haus gehst.)
 

3. Nimm dir täglich ein paar Minuten Zeit für positive Reflexion

Morgens:
• Worauf freust du dich heute?
• Worauf willst du dich fokussieren?
• Mit welcher inneren Haltung willst du heute durch die Welt gehen?
 
Abends:
• Worüber hast du dich gefreut?
• Was hast du gelernt?
• Wofür bist du dankbar?
 
Schau dir die Fragen mal genau an: Wer freut sich? Wer lernt? Wer ist dankbar? ... All das kommt also nicht von aussen, sondern von innen. Aus dir selbst heraus.
 
Welchen Wolf willst du füttern?
 
Empfehlung des Hauses: Fütter den, der dich weiterbringt. Davon hast du mehr. Und alle anderen auch. 
Ein Tool, das dich dabei unterstützen kann, ist KLARHEIT JOURNAL. Ein Reflexionstagebuch für positive Gedanken. Ab jetzt bei Startnext: www.startnext.de/klarheitjournal
KLARHEIT JOURNAL
 
 
 
Sandro Dalla Torre
Sandro Dalla Torre



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