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August 19, 2021 0 Kommentare

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Was bedeutet achtsames Arbeiten?

Der Begriff Achtsamkeit ist längst ein fester Bestandteil unseres Privatlebens. Wir schenken unserer inneren Stimme immer mehr Aufmerksamkeit und geben ihr ein Mitbestimmungsrecht. Sie lässt uns wissen, was gut für uns ist und was unglücklich macht. Und das Beste: Mittlerweile hören wir sogar auf sie und handeln entsprechend. Dafür nehmen wir sogar in Kauf, auch mal eine unbequeme Entscheidung zu treffen.


Wie verhält es sich aber mit der Achtsamkeit im Job? Hast du das Gefühl, dass von der Achtsamkeit, sobald du am Schreibtisch sitzt, nichts mehr übrig bleibt? Obwohl die Arbeit einen Großteil unseres Lebens darstellt, scheint es doch häufig so, als ob dieses innere Gleichgewicht zwischen 9 und 18 Uhr in die Pause geschickt wird. Als ob es hier keine Daseinsberechtigung hat und einfach nur stört. Das ist doch total verrückt, oder? Denn gerade dort, wo so viele Menschen mit unterschiedlichen Charakteren, Positionen und vielleicht auch Zielen jeden Tag zusammenkommen, müsste „Mindfulness im Unternehmen“ ganz oben auf der Liste stehen. Aber wo anfangen?  


Arbeitgeber:innen brauchen gesunde und motivierte Mitarbeiter:innen

Gute  Mitarbeiter:innen sind Gold wert. Deshalb liegt es auf der Hand, dass das Unternehmen ein großes Interesse an glücklichem und gesundem Personal haben sollte. Das lässt sich allerdings nur bis zu einem bestimmten Punkt „kaufen“. Der finanzielle Aspekt ist schon lange nicht mehr der einzige Grund, warum man sich für oder gegen einen Job entscheidet. Mindestens genauso wichtig ist die Unternehmenskultur. Und die ist mittlerweile auch viel facettenreicher geworden – denn mit einem Betriebsausflug und Casual Friday ist es einfach nicht mehr getan. Es sind Kommunikation, Teamarbeit, Wertschätzung, Flexibilität und Empathie, die das Unternehmen zu einem achtsamen machen. 


Zur eigenen Achtsamkeit verpflichtet

Du bist es dir schuldig, dass du dich auch bzw. gerade im Job um dein mentales und körperliches Wohlbefinden kümmerst. Im Berufsleben bist du die ganze Zeit von äußeren Einflüssen umgeben, die zwar einzeln, aber mit geballter Kraft auf dich wirken. Deine Chefs, deine Kolleg:innen, deine Kund:innen…du bist permanent damit beschäftigt, alles und jeden unter einen Hut zu bekommen. Deshalb ist es auch deine Aufgabe, darauf zu achten, dass du motiviert und kreativ bleibst. Dass du rechtzeitig handelst, wenn der Druck zu hoch wird. Lass auch im Job deine innere Stimme zu Wort kommen und suche das Gespräch. Überleg dir – sowohl in Bezug auf deine Aufgaben als auch auf dein Arbeitsumfeld – welche Punkte sich ändern oder verbessern lassen, damit du glücklicher im Job wirst. Denn das wirkt sich unmittelbar auf deine Leistung aus und kann nur im Sinne deines Arbeitgebers sein.


Und jetzt die To Do’s für deinen „beruflichen Neuanfang“:


  • Betrachte dein Arbeitsmodell. Du hast Rechte und Pflichten. Im Gespräch mit deinem Arbeitgeber könnt ihr eine Lösung entwickeln, die beiden Seiten zugutekommt.

  • Neben einer leistungsgerechten Vergütung gibt es noch  andere Extras wie Trainings, Sprachkurse oder ein attraktives Sportangebot, das du nutzen kannst. Und falls nicht, kannst du sie vorschlagen.

  • Ob im Einzelgespräch oder in der Zusammenarbeit mit Teams – Kommunikation ist das A und O. Wenn du das Gefühl hast, irgendetwas „liegt in der Luft“, sprich es an! Es ist immer einen Versuch wert, Missverständnisse aus dem Weg zu räumen oder den Anfängen unangenehmer Situation zu wehren. Natürlich ist das auch die Aufgabe aller anderen, aber wenn niemand den ersten Schritt macht, sei mutig. Dir zuliebe

  • Meditation hilft – auch im Job. Nimm dir, bevor dein Arbeitstag startet und nach deiner Mittagspause 5 Minuten Zeit und gehe kurz in dich. So setzt du den Fokus auf deine Aufgaben und begibst dich in ein konzentriertes Mind-Set. Führe dies auch gerne in euren Team-Meetings ein, bevor es mit der Agenda losgeht. Dadurch könnt ihr als Team gemeinsam fokussiert arbeiten. 

… und zu guter Letzt

Du hast bis hierhin gelesen, obwohl du gar keine:n Arbeitgeber:in hast, sondern als Freiberufler:in dein Leben meisterst? Genau richtig, denn: Du bist dein:e eigene:r Arbeitgeber:in. Insofern bist du gleich doppelt verpflichtet, auf dich aufzupassen. Wie genau du die Achtsamkeitsgespräche mit dir führst, sei deiner Kreativität überlassen. Wichtig ist nur, dass du dich aus beiden Perspektiven betrachtest und in jeder Hinsicht für dein persönliches Glück sorgst.






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