Die Gedanken machen’s


August 04, 2016 0 Kommentare

Die Gedanken machen’s

Ein kleiner, spontaner Blogartikel zum Einpacken für den richtigen Moment.

Bei meiner Recherche für neue Themen für unseren Klarheit-Blog bin ich auf einen TED-Vortrag von Kelly McGonigal, einer Gesundheitspsychologin, gestoßen. Eine charismatische, selbstbewusste Frau, die sich sehr sympathisch auf der Bühne präsentiert und ihren Vortrag mit einem kleinen Geständnis beginnt. Nicht nur, dass man Spaß dabei hat, ihr zuzuhören, sie hat uns auch etwas sehr Wichtiges mitzugeben:
Im ersten Teil des Vortrags präsentiert sie eine Studie der University of Wisconsion: „Does the perception that stress affects health matter? The association with health and mortality.“ Nicht ganz wörtlich übersetzt: Spielt es eine Rolle, dass wir Stress als Gefährdung unserer Gesundheit wahrnehmen? Wie sich die Wahrnehmung auf unsere Gesundheit und Sterblichkeit auswirkt.
Und die nicht allzu überraschende Antwort ist: Ja, unsere Wahrnehmung hat Auswirkungen. Die Leute, die in einem Jahr viel Stress erfahren haben, aber denken, dass sich Stress nicht negativ auf die Gesundheit auswirkt, hatten die höchste Lebenserwartungen im Vergleich zu denen, die glauben, dass sich Stress negativ auf die Gesundheit auswirkt. Sie hatten sogar eine höhere Lebenserwartung als jene, die nur wenig Stress ausgesetzt waren und daran glauben, dass sich Stress negativ auf sie auswirkt. Bei einem Experiment zeigte sich sogar, dass der Körper in dem Moment, in dem er Stress erfährt, unterschiedliche Reaktionen zeigt, je nach dem welche Einstellung die Testperson zu Stress hatte.
Als ich das gesehen habe, war ich auf einmal mit Freude erfüllt. Doch woher kam diese Freude? Ich beschäftige mich ungefähr seit anderthalb Jahren intensiv mit dem Thema und den Gedanken rund um Klarheit und wie man ein bewusstes, zufriedenes Leben führt und bin für mich persönlich immer wieder zu dem Schluss gekommen: die Gedanken machen’s. Und der Vortrag gibt ansatzweise Bestätigung. Natürlich bezieht er sich nur auf einen Bereich im großen Bereich der Wahrnehmung und der Gedanken, aber er zeigt uns wie viel wir für uns persönlich gedanklich bewegen können. Wir bestehen aus unseren Gedanken und aus meiner Sicht damit auch aus unserer Sprache. Problem oder Herausforderung, Fehler oder Erfahrung, fremd oder neu.
Wir denken – wir entscheiden, was wir denken wollen.

Hier der TEDTalk von Kelly McGonigal:

 

Euer Paul von Klarheit




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