Durch Entscheidungen zu Klarheit – Dein Januar 2017!


Januar 06, 2017 0 Kommentare

Durch Entscheidungen zu Klarheit – Dein Januar 2017!

Im Jahre 1519 landete Hernán Cortés mit einigen Schiffen und einer Schar von ungefähr 600 Kriegern am Strand von Yukatan in Mexiko. Er eroberte mit ihnen das Land der Maya. Über 600 Jahre lang hatten andere Eroberer mit besseren Ressourcen versucht, sich das Land anzueignen – ohne Erfolg. Warum also schaffte es Hernán Cortés?
Der Mythos besagt, dass es ein Befehl war, der ihm den Erfolg brachte: „Verbrennt die Schiffe.“ Er traf damit eine schwerwiegende Entscheidung. Denn damit hatten seine Männer nur noch zwei Optionen: Sieg oder Tod. Rückzug war keine Option mehr.

Der Anlass dieser Geschichte ist zwar von keiner schönen Natur, doch ist sie Sinnbild dafür, was man erreichen kann, wenn man sich bedingungslos zu einer Entscheidung bekennt.

Und damit Willkommen zu unserem Januar 2017. Diesen Monat dreht sich alles um Entscheidungen. Erfahre, warum es so wichtig ist, sich zu entscheiden, was Angst für eine Rolle bei Entscheidungen spielt und nimm an Sandro‘s Challenge teil.

Um Dich an das Thema Entscheidungen heranzuführen, klären wir heute ein paar wichtige Fragen: Sind Entscheidungen überhaupt als gut oder schlecht bewertbar? Warum sind Entscheidungen so wichtig für mehr Klarheit? Was macht eine Entscheidung aus?

Rollen wir das Ganze von hinten nach vorne auf.

Deine Entscheidung, Deine Wahl

Um eine Entscheidung treffen zu können, müssen wir zunächst die Wahl zwischen zwei oder mehreren Optionen haben. Die Auswahl einer Option zieht dann eine Handlung nach sich. Doch wonach entscheiden wir uns eigentlich?

Wir entscheiden uns meistens für die Option, die uns vermeintlich näher an unser übergeordnetes Ziel bringt. Ein Beispiel: Du möchtest eine Ausbildung beginnen und hast zwei Optionen zur Verfügung:

Option A: Bankkauffrau/mann

Option B: Schreiner/in

Dein Ziel ist es, irgendwann selber Möbel herzustellen. Also eine einfache Entscheidung. Du wählst natürlich Option B.

Aber nach welchen Kriterien sollte man bei zwei Optionen auswählen, die einen beide zum übergeordneten Ziel führen könnten, aber man nicht weiß, welcher Weg der bessere ist?

Ehrlich gesagt kann man das gar nicht allgemein beantworten. Wichtig ist nur, dass Du Dir der Kriterien bewusst wirst, nach denen du die Optionen bewertest. Damit kannst Du erkennen, ob beide Wege wirklich zu Deinem übergeordneten Ziel führen oder ob Du gerade von anderen Gedanken geleitet wirst, die gar nichts mit Deinem eigentlichen Ziel zu tun haben.

Und dann?

Dann ist alles der Zukunft überlassen. Du kannst so viel abwägen und die Optionen in Deinem Kopf durchspielen wie Du nur magst. Klarheit bekommst Du dann, wenn Du Dich entschieden hast.

Klarheit durch Entscheidungen

Warum ist es also so wichtig sich zu entscheiden?

Entscheidungen helfen Dir, Dein Leben zu strukturieren. Denn in dem Moment, in dem Du Dich entscheidest, schlägst Du eine Richtung ein. Ständiges Nachdenken und Entscheidungslosigkeit bedeuten Stillstand. Manchmal ist es sogar egal, ob Du Option A oder Option B wählst. Du musst Dich nur entscheiden, um Dich näher an Dein Ziel zu strecken.

Dieses Jahr stand ich zum Beispiel vor der Wahl, ob ich mein gerade angefangenes Studium in Köln für ein Studium in Berlin an den Nagel hänge. Ich hatte zwei Optionen, zwei Wege, die mich theoretisch an mein übergeordnetes Ziel brachten. Ich schreibe den Artikel gerade aus Berlin.

Gute und schlechte Entscheidungen

Ob das eine gute oder schlechte Entscheidung war? Das werde ich nie beantworten können. Muss ich auch gar nicht. Die Entscheidung hat mich voran gebracht. Und mit dem Ergebnis dieser Entscheidung, werde ich wieder vor Optionen stehen, die mich von dem jetzigen Standpunkt aus zu meinem übergeordneten Ziel bringen – unter der Bedingung, dass ich mich weiter entscheide.

Es gibt also keine guten oder schlechten Entscheidungen. Denn Du kannst nie wissen, was passiert wäre, wenn Du Dich anderes entschieden hättest.

Man kann also nur zufrieden oder unzufrieden mit dem Ergebnis einer Entscheidung sein. Ändere wieder etwas, falls Du es nicht bist.

Und behalte immer im Kopf: Entscheidungen, die sich am Anfang schlecht anfühlen, führen Dich vielleicht auf Deinem Lebensweg genau dahin, wo Du hin willst. Also vergiss die rigorose Bewertung von Entscheidungen. Wähle eine Option, entwickele Dich mit dem Ergebnis Deiner Handlungen weiter und stehe hinter Deinen Entscheidungen!

Weisheit befreit vom Zweifel, die Tugend befreit vom Leiden, Entschluss befreit von Furcht – Konfuzius

Methoden zur Entscheidungsfindung

Es gibt zahlreiche Methoden und Techniken, die Dir dabei helfen, Entscheidungen zu treffen. Hier eine kleine Übersicht - probier es aus!

1. Die PRO- und CONTRA-Liste.

Simpel und doch effektiv: Einfach ein Blatt Papier in der Mitte durch einen Strich zweiteilen. Links die Argumente aufschreiben, die FÜR; rechts die Argumente, die GEGEN Deine Entscheidung sprechen. Auf welcher Seite stehen mehr und die wichtigeren Punkte?

2. Der Entscheidungsbaum.

Wenn Du eine Entscheidung zwischen mehreren Alternativen treffen musst, zeichne Dir einen Entscheidungsbaum. Dabei werden alle Alternativen untereinander geschrieben und dann vergleichst Du jeweils zwei miteinander. Die vorteilhaftere Alternative gewinnt und kommt quasi eine Runde weiter. Bis am Ende nur noch eine übrig ist - Deine Entscheidung.

3. Der Standpunktwechsel.

Vor allem bei emotionalen Entscheidungen neigen wir dazu, uns auf einen Standpunkt festzufahren. Überlege hierbei: Was würde Dein bester Freund / Deine beste Freundin machen? Was deine Mama? Betrachte Deine Entscheidung neutral und versuche als außenstehende Person zu entscheiden.

4. Die Best-Case- / Worst-Case-Analyse.

Hier setzt Du Dich bewusst mit den Vor- und Nachteilen der zur Auswahl stehenden Optionen auseinander. Überlege Dir folgendes: Was wäre das Beste / was das Schlimmste, was bei der Entscheidung für die jeweilige Alternative passieren könnte?

5. Die Zeitreise-Methode.

Stelle Dir hierbei folgende Fragen: Wie werde ich über meine Entscheidung in 10 Minuten / in 10 Monaten / in 10 Jahren denken? Würde ich dann immer noch hinter meiner Entscheidung stehen?

Wenn Du mehr zu dem Thema wissen möchtest und Bedarf hast, Dich bei Deinen Entscheidungen von verschiedenen Methoden und Fragen unterstützen zu lassen, klick hier.

Und zum Abschluss würde mich noch interessieren: Hast Du noch Schiffe am Strand, die Dich daran hindern, ein Ziel mit ganzem Herzen zu verfolgen?

Poste uns doch Deine Antwort auf die Frage hier in die Kommentare oder auf Facebook, vielleicht drückt Dir ja einer der lieben KLARHEIT-Menschen das passende Streichholz in die Hand.

Und nächste Woche heißt es: Challenge yourself! Sandro reibt sich schon die Hände. Also sei gespannt.

Einen guten Start in einen Januar voller guter Entscheidung.

Dein Paul von KLARHEIT




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