HOW TO KLARHEIT


Februar 01, 2018 0 Kommentare

//HOW TO KLARHEIT

Willst du wissen, wie du KLARHEIT am besten für dich nutzen kannst? Wir erklären dir hier Schritt für Schritt, wie es gehen kann. 

Der Coachingteil von KLARHEIT hilft dir dabei, herauszufinden was du wirklich willst und was dir wirklich wichtig ist. Damit schaffst du die Basis für mehr Zufriedenheit und Effektivität in deinem Alltag. Nimm dir bewusst Zeit für diese Fragen. Du musst nicht alle Fragen sofort beantworten. Klarheit ist ein Prozess.

Der Kalenderteil ist der Kern von KLARHEIT. Mit ihr behältst du deine Ziele im Blick. Du machst Fortschritte und das Positive in deinem Leben sichtbar. Die Wochenansicht hilft dir, dich zu organisieren: Termine merken, Aufgaben priorisieren, Gedanken und Ideen sammeln. Die Wochenreflexion ist ein wichtiges Instrument, um Zusammenhänge sichtbar zu machen, deine Erfahrungen zu reflektieren und deinen Fokus neu auszurichten. Schaue von oben auf das, was gerade passiert ist, und leite deine persönlichen Schlussfolgerungen ab.

// Hinweis: Die Reiheinfolge ist ein Vorschlag. Du kannst auch erstmal mit der Wochenansicht starten und den Coachingteil zu einem anderen Zeitpunkt machen.



    H OW TO KLARHEIT: Coachingteil  

    // Über meine Situation

    Im ersten Schritt geht es darum deinen Status Quo festzuhalten. So findest du einen guten Einstieg in das Denken von KLARHEIT und in die Reflexion über dich und dein Leben.

    Verschaff dir einen Überblick: Wo stehst du gerade? An welchem Punkt bist du in deinem Leben? Welche Worte / Bilder beschreiben deine aktuelle Situation in den jeweiligen Lebensbereichen?

    Auf dieser Doppelseite kannst du Stichpunkte, Bilder / Skizzen, Sätze, Zitate, Personen, Gefühle schreiben. Nutze dafür die vorgegebenen Bereiche. Wenn ein Bereich fehlt oder du etwas anders benennen willst: Mach das.

    Starte mit dem Bereich Körper & Gesundheit. Du kannst aber auch mit jedem anderen anfangen. Was tust du gerade für deinen Körper? Wie fühlst du dich in deinem Körper? Was tust du für deine Gesundheit? Wie ernährst du dich? Wie oft bewegst du dich? Wie bewusst nimmst du deinen Körper wahr?

    Kommen wir zu Familie & Beziehungen: Welche Menschen sind dir gerade wichtig? Wie viel Zeit verbringst du mit Familie und Freunden? Welche Beziehungen sind unklar / ungeklärt? Wo steht ein Gespräch aus?

    Weiter geht’s mit Gedanken & Emotionen: Wie geht es dir emotional & mental in dieser Lebensphase? Was beschäftigt dich? Welche Gedanken und Gefühle kommen häufig auf? Was tust du für dich? Wie viel Zeit verbringst du mir dir selbst / in Stille?

    Im nächsten Bereich geht es um Kreativität & Inspiration: Was ist für dich Kreativität? Wer oder was inspiriert dich aktuell? Wie viel Raum gibst du deiner Kreativität? Wie lebst du deine Kreativität aktuell aus?

    Deine Finanzen & Materielles: Wie ist deine finanzielle Situation gerade? Wie zufrieden bist du mit dem was du hast und wie du damit umgehst? Sparst du gerade auf etwas hin? Wie gut ist dein finanzieller Überblick? Fehlt dir etwas?

    Der letzte Bereich ist Beruf & Weiterbildung: Wie zufrieden bist du aktuell mit dem, was du tust und deinem Umfeld? Was lernst du aktuell dazu? Schöpfst du dein Potenzial aus?

    Bewerte die einzelnen Bereiche danach mal für dich. Von 0 (völlig unzufrieden/ unerfüllt) bis 10 (völlig zufrieden und erfüllt). Vergib die Werte nach Bauchgefühl. Hier geht es nicht darum überall eine 10 stehen zu haben.

    Dieser Bereich soll dir als Hilfsmittel dienen Klarheit darüber zu gewinnen, wo das Potenzial für dich ist etwas zu verändern, Prioritäten zu setzen und deine Kräfte an den richtigen Stellen einzusetzen.

    Mach auch sichtbar, wo jetzt bereits eigentlich alles gut ist. Mach dir unbedingt auch das bewusst und lass dich von einer 2 in dem ein oder anderen Lebensbereich nicht runterziehen. Du arbeitest dran!


    // Über wie ich es will

    Nachdem du dir klar gemacht hast, wo du stehst, geht es jetzt darum zu visualisieren, wo es in den einzelnen Lebensbereichen für dich hingehen soll.

    Schließ doch für einen Moment mal die Augen - ja mach das wirklich - und stell dir vor, wie der Zustand aussieht in dem du vollkommen zufrieden mit dir und deiner Welt bist. Was siehst du?

    Mach die Augen wieder auf und übertrage, was du gesehen hast in deine KLARHEIT.

    Starte mit deinem Körper & deiner Gesundheit: Wie willst du dich fühlen? Was willst du (mehr) für deinen Körper tun / nicht mehr tun? Was ist dir im Bezug auf deiner Gesundheit besonders wichtig?

    Zu deiner Familie & deinen Beziehungen: Mit wem willst du mehr/ weniger Zeit verbringen? Wer spielt auch in Zukunft eine wichtige Rolle für dich? Mit wem möchtest du ein ehrliches/ klärendes Gespräch führen? Was ist dir künftig für deine Beziehungen besonders wichtig?

    Weiter geht es mit Gedanken & Emotionen: Wie willst du dich emotional mehr fühlen? Was willst du weniger denken/ tun/ fühlen? Wie viel Zeit willst du mit dir selbst verbringen und wie soll die aussehen? Welche Gedanken willst du ablegen?

    Komm zu dem Bereich Kreativität & Inspiration: Was fällt dir hier als erstes ein? Wie kann Kreativität für dich aussehen? Wie willst du sie leben? Von wem/ was willst du dich mehr inspirieren lassen?

    Finanzen & Materielles: Wie sieht ein Zustand aus, in dem du hier voll zufrieden bist? Sparst du auf etwas bzw. willst du gerne auf etwas hin sparen? Was willst du dir gerne leisten können? Was ist dir an Materiellem wirklich wichtig in Zukunft?

    Und abschließend Beruf & Weiterbildung: Was willst du noch lernen? Wo ist noch Potenzial? Welche Fähigkeiten möchtest du entwickeln? Schließ die Augen und stell dir deinen idealen Job und dein ideales Arbeitsumfeld vor.

    Warum machst du diese Übung? Weil dieser Teil dir einen Ausblick / eine Zielausrichtung gibt. Du machst dir deine eigene Vision bewusst und schreibst sie auf. So hast du es in der Hand und steuerst deine Richtung aktiv an. Schau abschließend nochmal drauf. Und vergleiche mit dem Status Quo.

    Wo sind die größten Unterschiede? Fokussiere dich für die nächsten Schritte auf die Lebensbereiche, in denen du zur Zeit besonders unzufrieden bist. Und mach für jetzt einen Haken (auch gedanklich) an die Bereiche, die schon stimmig sind.

    Keine Sorge vor richtig oder falsch. Wir sind dynamisch - das kann sich alles jederzeit ändern. Du kannst auch Sachen nachträglich ergänzen / verändern / durchstreichen. Und du kannst den Coachingteil jederzeit wieder komplett wiederholen.


    // Über meine Werte

    In diesem Abschnitt geht es um deine Werte und inneren Antreiber: Das, was dich motiviert und was dir damit ganz automatisch leichter fällt, als andere Dinge.

    Anhand der Fragen lenkst du deinen Blick bewusst auf das, was dir von innen heraus entspricht. Damit schaffst du die Basis für deine zukünftige Ausrichtung.

    Wir gehen jetzt zusammen mit dir die Fragen durch…

    // Frage 1: Welche Werte / Einstellungen / Qualitäten sind dir bei guten Freunden wichtig? Was schätzt du an Freunden besonders? Und was davon siehst du bei dir selbst?

    // Frage 2: Welche Menschen inspirieren dich? Und warum tun sie das? Schreib alle Eigenschaften / Werte / o.ä. auf, was dir einfällt.

    // Frage 3: Wenn du auf dein Leben zurückblickst: Welche Eigenschaften hast du schon entwickelt? Oder was hast du ausgebaut / weiterentwickelt? Was hast du vielleicht neu gelernt? Welche Leistungen hast du erbracht, über die du dich besonders freust?

    // Frage 4: Welche persönlichen Werte / Überzeugungen / Einstellungen haben dich zu diesen Eigenschaften / Leistungen gebracht? Sammle hier alles was dir einfällt und markiere anschließend die 3 für dich Wichtigsten.

    // Frage 5: In welchen Momenten und Situationen bist du im Flow? Sprich: Wann verschwindet für dich die Zeit? Was fällt dir ganz besonders leicht? In welchen Momenten fühlst du dich kraftvoll und wohl? Und was tust du in diesen Momenten?

    // Frage 6: Was würdest du tun, wenn weder Geld noch Anerkennung eine Rolle spielen würden? Stell dir vor du hast genug Geld für alles, was du dir leisten willst. Und die Anerkennung, die du dir wünschst. Egal was du tust. Was würdest du tun?

    // Frage 7: Was würdest du derzeit anders machen, wenn du keine Angst hättest? Angenommen alle Sorgen / Ängste / mögliche Hürden wären nicht da. Was würdest du konkret sofort ändern?

    // Frage 8: In was für einer Welt möchtest du leben? Schreib hier einfach mal drauf los...

      Möglicherweise sind diese Fragen herausfordernd für dich und als eine Hilfestellung zu sehen. Kommst du irgendwo nicht weiter, nimm die nächste Frage und schau zu einem anderen Zeitpunkt nochmal drauf.

      Die Fragen dienen dazu dich mal auf eine ganz andere Art und Weise mit dem Thema “Was will ich eigentlich wirklich?” auseinanderzusetzen. Sie fördern Themen und Ideen ans Tageslicht, die im oft so fremdgesteuerten Alltag untergehen, oder die du dir einfach noch nie bewusst gestellt hast. Machst du das zum ersten Mal? Sieh es als einen Anfang. Du kannst das immer wieder tun. Es verändert sich, ganz bestimmt.


      // Über meine Energie

      Jetzt geht es um deine Energiebilanz.

      Eine sehr einfache & effektive Übung, damit du Klarheit darüber findest, welchen Dingen du mehr Aufmerksamkeit geben willst (die dir Energie geben) und welche Dinge du weniger tun willst (die dir Energie rauben).

      Schreibe im 1. Schritt alles auf, was dir Energie gibt (Aktivitäten, Gedanken, Menschen, Umgebung). Grundsätzliches und speziell in deiner aktuellen Lebenssituation - einfach sammeln, was dir einfällt.

      Bist du damit fertig, widme dich der Frage nach den Dingen, die dir Energie rauben. Mach dir diese bewusst und schreib auch hier alles auf, was dir einfällt. Von Gedanken, über Aktivitäten, Menschen, bis hin zu Umgebungen.

      Und jetzt schau dir mit etwas Abstand deine Energiebilanz in Ruhe an. Was fällt dir auf? Gibt es einen Teil der überwiegt?

      Überwiegt der Minus-Teil deutlich? Macht nix - wir haben ein paar Tipps, wie du damit umgehen kannst: a) Kreise die aktuell 3-5 größten Energiefresser ein, b) schreibe auf, was du tun könntest, um sie zu minimieren, c) konzentriere dich auf die Lösung, statt auf das Problem. Fang an es zu verändern.

      Falls der Plus-Teil deutlich überwiegt: Reiss die Minus-Seite einfach raus und schmeiß sie weg. Ja, wirklich! Auch wenn KLARHEIT sehr schön ist und du dafür bezahlt hast. ;-)

      Trau dich! Du darfst dich nämlich dann auf das konzentrieren, was dir Energie gibt.

      Lass den Rest einfach los, es gibt immer Dinge, die dich nerven, die du aber nicht ändern kannst (wie z.B. den Straßenlärm). Hier hilft akzeptieren.

      Sind Plus und Minus ungefähr gleich: Konzentrier dich auf das, was dir Energie gibt und schau mal, wie du das mehr in deinen Alltag integrieren kannst. Plane für die Energie-gebenden Punkte Zeit ein und nutze dazu die Wochenansicht.

      Energy flows, where attention goes. Wenn du dich auf die positiven Dinge konzentrierst, werden sie automatisch mehr und geben dir Energie zurück. Du bestimmst selbst, wie viel Raum die Dinge in deinem Leben bekommen.


      // Über die Richtung

      Hier richtest du den Blick jetzt nach vorne.

      Dazu gibt es 6 Fragen, die dir dabei helfen herauszufinden, wo du noch hin möchtest bzw. wie der Weg dorthin aussehen könnte. Nimm dir Zeit. Du darfst auch gerne eine Frage erstmal offen lassen und zu einem anderen Zeitpunkt nochmal drauf schauen.

      // Frage 1: Perspektivwechsel. Wenn du von außen drauf schaust: Wohin führst du dich und dein Leben zur Zeit? Was baust du auf bzw. ab?

      Geh einen Schritt zurück, um das was du gerade tust (in den vergangenen Monaten) mal anders wahrzunehmen.

      Was tust du überhaupt gerade? Welche Richtung hast du eingeschlagen? Was willst du mehr? Was willst du weniger?

      // Frage 2: Zu dem, was du gerade tust: Welche 3 alternativen Ansätze könnte es geben? Worüber hast du evtl. schon mehrfach nachgedacht, aber bisher nicht getan?

      Jetzt spinn doch mal rum: Was gibt es darüber hinaus noch für Möglichkeiten, die du noch nicht realisiert hast? Was hast du schonmal angedacht, aber sofort wieder verworfen?

      // Frage 3: Welche 3-4 wichtigen Themen / Wünsche / ungenutzten Talente willst du auf deiner weiteren Reise gerne mehr fokussieren?

      Was ist dir für deinen weiteren Weg / deine Zukunft wichtig? Welche Ideen / Ansätze / Stärken würdest du gerne mehr fokussieren? Schau dir hierfür gerne nochmal deine Energiebilanz an.

      // Frage 4: Was könntest du tun, um dein Leben noch mehr im Einklang mit deinen Stärken und Fähigkeiten zu führen?

      In deiner aktuellen Situation: Kommen deine Fähigkeiten und Stärken zum Einsatz? Wenn nein: Was könntest du ändern? Wo könntest du deine Talente noch besser einbringen? Wenn ja: Mach mehr davon. Freu dich.

      // Frage 5: Wenn du in Gedanken bis an das Ende deines Lebens gehst und auf dein Leben als Ganzes zurückschaust: Was willst du sehen? Welche Spur willst du hinterlassen haben?

      Und jetzt mal eine ganz andere Perspektive: Stell dir vor, du hast dein Leben gelebt. Aus was blickst du zurück? Worauf warst du besonders stolz? Wem hat das was gebracht? Womit hast du die Welt ein bisschen besser gemacht?

      // Frage 6: Wenn du vom Ende deines Lebens aus zurückschaust auf deine jetzige Situation, wie auf die Situation einer anderen Person: Was würdest du dieser Person empfehlen?

      Angenommen du wärst dein bester Freund / deine beste Freundin: Was würdest du deinem Ich sagen / empfehlen? Bezogen auf dein aktuelles Leben, dein Verhalten.

      Super, dass du bis hier hin durchgehalten hast. Wenn du magst, schau nochmal insgesamt drauf und markiere Punkte, die dir besonders wichtig sind. Was ist dir beim Ausfüllen aufgefallen / klar geworden? Hier geht’s nicht darum, jede Frage 100% richtig zu beantworten, sondern darum, dir erstmal überhaupt Gedanken zu machen. Und damit einen Prozess zu starten.


      // Über meine Ziele

      Nachdem du dir Gedanken über deine Richtung gemacht hast, geht es hier um ganz konkrete Ziele.

      Wo willst du hin? Welche Ergebnisse / Entwicklungen willst du erreichen? Nimm dir für diese Aufgabe gerne ein bisschen mehr Zeit. Wichtig: Erstmal einfach alles sammeln, was dir in den Sinn kommt.

      Warum setzt du dir überhaupt Ziele? Sie helfen dir beim Loslaufen. Der Prozess des Ziele setzens und Aufschreibens hilft dir, dabei grobe Ideen, die du im Kopf hast, zu konkretisieren.

      Mach dich frei davon, dass einmal formulierte Ziele genau so erreicht werden müssen. Kann sein, muss aber nicht. Wichtiger ist hier der Weg dahin.

      Mehr zum Thema Ziele setzen findest du hier .

      // Dazu jetzt im ersten Schritt ein Brainstorming. Heißt: Alles ungefiltert aufschreiben. Aus dem Kopf, auf’s Papier. Notiere alles, was dir einfällt.

      Zwei Fragen sind dabei wichtig: Was willst du erreichen? Und worauf willst du dich konzentrieren? Denke dabei an deine Lebensbereiche (siehe S. 9).

      // Schreib deine Ziele für die nächsten 12 Monate auf.

      // Für dein Leben.

      // Und unter DANN kannst du Ziele notieren, die du vielleicht irgendwann gerne mal erreichen willst.

      Die Reihenfolge kannst du auch ändern. Fang gerne mit Zielen für dein Leben oder DANN an, wenn dir das leichter fällt.

      Denk beim Ausfüllen daran, oben rechts das Datum einzutragen. Es macht nämlich Spaß, nach einiger Zeit nochmal drauf zu schauen. Du wirst merken, dass sich immer viel verändert.

      Auf der nächsten Doppelseite (S. 22 / 23) wird es nach dem ersten Brainstorming zum Thema Ziele jetzt bildhafter: Es geht um deine Vision.

      ziele

      Stell dir vor du bist ein Jahr weiter. Du hast die Ziele erreicht, die du dir vorgenommen hast. Dir den Endzustand bzw. ein erreichtes Ziel vorzustellen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dieses auch zu erreichen. Du fütterst hier dein Unterbewusstsein mit Bildern und Gefühlen. Das beeinflusst auch dein Handeln.

      Lies die Frage, schließ die Augen und stell dir vor...

      // Frage 1: Was siehst du um dich herum? Beschreibe deine Umgebung.

      // Frage 2: Was tust du konkret? Wie verhältst du dich?

      // Frage 3: Was ist  jetzt anders / besser als vorher?

      // Frage 4: Wie fühlst du dich dabei? Wie geht es dir?

      // Frage 5: Welche Personen spielen hierbei eine Rolle für dich? Wer könnte dich unterstützen? Und wie genau?

      // Frage 6: Jetzt guck nochmal drauf. Was fällt dir auf? Gibt es einen Gedanken, der sich durchzieht? Wenn deine nächsten 12 Monate ein Motto hätten, welches wäre das? Was ist der eine Satz, der deine nächste Jahr beschreibt? Es können auch mehrere sein, oder ein Zitat/ Wort.

      Schreib alles auf, was dir spontan in dem Kopf kommt. Auch hier gibt es kein richtig oder falsch.


      // Über das nächste Jahr

      Deine Zieleauswahl.

      Du wirst jetzt noch konkreter. Wähle aus dem Brainstorming (S. 20 / 21) spontan und aus dem Bauch heraus deine Top 1 bis max. 5 Ziele für die nächsten 12 Monate.

      Nutze, wenn du willst, die 2 Seiten zur Unterteilung in privat (Körper, Freizeit, Beziehungen, etc.) und beruflich (Lernen, Position, Umfeld, etc.).

      Sei dir bewusst darüber, dass das Ganze ein Prozess ist: Manchmal braucht es mehrere Schleifen, um zu dem Ergebnis zu kommen, das sich für dich stimmig und rund anfühlt.

      Deshalb: Deine erste Zielformulierung muss nicht deine finale sein.

      Vertraue bei der Auswahl auf dein Bauchgefühl und nimm das, was dich immer wieder anspricht.

      Nutze die nächste Doppelseite, um deine Jahresziele runterzubrechen auf einzelne Monate. Monatliche Teilziele helfen dir dabei, größere Ziele zu erreichen und im Blick zu behalten.

      ziele

      // WICHTIG: Nimm dir zu jedem Monatswechsel Zeit und frag dich: Was willst du in diesem / im nächsten Monat konkret für deine übergeordneten Ziele tun? Welches Thema steht im Fokus? Und welche Ziele leiten sich daraus ab (oder gibt es darüber hinaus)?

      Mit all dem hast du eine optimale Basis zur Gestaltung deiner Wochenplanung geschaffen. Herzlichen Glückwunsch - du bist auf dem besten Weg zu mehr Klarheit in deinem Leben!


      HOW TO KLARHEIT: Kalenderteil 

      // Die Wochenansicht

      Mit dem Kalenderteil von KLARHEIT behältst du deine Ziele im Blick, machst Fortschritte und das Positive in deinem Leben sichtbar und entwickelst das, was  in dir steckt. Du wirst effektiv statt nur beschäftigt. Fokussiert statt verzettelt. Zufrieden statt gestresst. Du wirst agieren statt reagieren. Und vor allem: Klar im Kopf statt durch Ablenkung vernebelt.

      Die Wochenansicht hilft dir, dich zu organisieren: Termine merken, Aufgaben priorisieren, Gedanken und Ideen sammeln. KLARHEIT bietet dir eine Struktur an, mit der du im Alltag fokussiert bleibst und dich einfach und wirksam organisierst. Du kannst es auch so nutzen, wie du willst und brauchst. Mit Spaß dabei.

      Allzu leicht driften wir ab. Die Wochenansicht ist ein guter Anker, mit dem du dich im Alltag immer wieder selbst zurückholen kannst zu dem, was du wirklich willst. Dabei unterstützt sie dich in 2 Dingen: Dich zu organisieren und dich zu motivieren.

      Nachdem du dir klar gemacht hast, was du willst (dabei unterstützt dich der Coachingteil von KLARHEIT) kannst du jetzt anfangen dich darauf zu konzentrieren, das umzusetzen.

      Oder du nutzt die Wochenansicht “nur” dazu, effektiv, fokussiert und zufrieden deine Tages- und Wochenplanung zu machen.

      Im Folgenden geben wir dir nochmal ein paar konkrete Anwendungstipps. Das sind alles Beispiele und Anregungen. Fühl dich frei, die Wochenansicht so zu gestalten und zu nutzen, wie’s für dich gut passt. Es gibt hier kein richtig oder falsch! Die KLARHEIT Wochenansicht soll dir Struktur geben und für mehr Flow und Freiraum in deinem Alltag sorgen.

      Nimm dir jede Woche 5-10 Minuten Zeit, um deine Woche zu planen:

      1. Im ersten Schritt kannst du Monat, Kalenderwoche und neben die Wochentage das jeweilige Datum eintragen. Tipp: Nimm dir jeden Freitag kurz Zeit, um die nächste Woche zu planen. KLARHEIT erinnert dich daran. ;-)
      2. Schreib du dir einen Leitgedanken für die Woche auf. Das kann ein Zitat, Mantra, Wort, Gefühl, oder auch ein Bild sein. Was soll dich diese Woche begleiten, unterstützen oder inspirieren?
      3. Welches Thema willst du diese Woche in den Fokus stellen? Welche konkreten Ziele ergeben sich daraus? Dafür kannst du dich an deinen im Coachingteil definierten Jahres-/ Monatszielen orientieren - musst du aber nicht. Eine Idee von uns: Teil dir das Feld Ziele // Fokus gerne in 2 Bereiche: Privat und beruflich (oder Priorität und anderes). Gleiches kannst du im Aufgabenfeld tun.
      4. Sammel jetzt alle Aufgaben, die diese Woche so anstehen im dafür vorgesehenen Aufgaben-Feld. Schätze den Zeitaufwand ab: Wie lange brauchst du voraussichtlich dafür? Plane tendenziell immer etwas mehr Zeit ein, als dein Gefühl dir sagt. Führe die Liste über die Woche fort. Neues kommt dazu, erledigte Aufgaben kannst du durchstreichen oder abhaken. Unten rechts im Aufgabenfeld gibt es jede Woche eine kleine Challenge.
      5. Gib jedem Tag einen Fokus. Frage dich dafür, welche EINE Sache ist heute besonders wichtig für dich? Du kannst das machen, wenn du deine ganze Woche planst oder dir jeden Tag kurz Zeit nehmen, um deinen Tagesfokus festzulegen.
      6. Die kleinen Kästchen rechts unten in jedem Tagesfeld sind dein Habit-Tracker. Heißt: Damit kannst du nachhalten, wie oft du diese Woche bestimmte Dinge getan / nicht getan hast, die du dir an- oder abgewöhnen willst oder einfach regelmäßig tun willst. Zum Beispiel: Jeden Tag 10min meditieren, oder nicht mehr “müssen” sagen, Sport machen, oder ähnliches.
      7. Focus on the positive. Dafür gibt es in deiner KLARHEIT das Feld GUTES, DAS PASSIERT IST. Mach das Positive sichtbar! Immer, wenn dir was einfällt: Aufschreiben. Hier können Situationen, Personen, Ereignisse eingetragen werden. Worüber hast du dich gefreut? Was ist gut gelaufen? Was hat dich zum Lachen gebracht?
      8. DAS HABE ICH ERREICHT bietet dir Platz für deine Fortschritte jede Woche. Für wichtige Entscheidungen, die du getroffen hast, Momente in denen du deine Komfortzone verlassen hast, oder irgendwelche Erkenntnisse.
      9. Im FREIRAUM ist Platz für alles Mögliche. Hier kann alles rein, was dir so einfällt: Ideen, Notizen, Gekritzel, Gedanken. Lass deiner Kreativität freien Lauf. Es gibt jede Woche ein kleinen Inspirationssatz für dich.

        Plane deine Woche gut durch. Erlaube dir gleichzeitig, flexibel damit umzugehen. Der Vorgang des Planens ist wichtiger als der Plan!



        // Die Wochenreflexion

        Die Wochenreflexion ist ein wichtiges Instrument, um Zusammenhänge sichtbar zu machen, deine Erfahrungen zu reflektieren und deinen Fokus neu auszurichten. Schaue von oben auf das, was gerade passiert ist, und leite deine persönlichen Schlussfolgerungen ab.

        Sie lädt dich außerdem ein, eine Routine im Thema Selbstreflexion zu entwickeln: Je öfter du dich mit dir selbst beschäftigst, desto leichter wird es dir fallen. Die wöchentlichen Abstände machen es dir einfacher, da die Woche noch präsent ist.

        Nimm dir an jedem Wochenende 5-10 Minuten Zeit, um die vergangenen Tage zu reflektieren. Du wirst mit guter Energie in die nächste Woche starten.

          1. Wie war deine vergangene Woche insgesamt? Was war besonders gut? Was war besonders schlecht? Worauf führst du das zurück? Du kannst deine Woche an dieser Stelle auch mit Hilfe einer Skala von 0-10 bewerten. 10 Punkte bekommt eine Woche, in der du dich fantastisch gefühlt und alles erreicht hast, was du dir vorgenommen hast. Mach das aus dem Bauch heraus. Die Skala kann dir helfen einen realistischen Gesamtblick auf deine Woche zu bekommen. Sie ist oft besser, als du dachtest.
          2. So und jetzt im Detail: Wofür bist du besonders dankbar? Was oder wer hat dir Kraft gegeben?
          3. Was hast du diese Woche gelernt? Welche Erkenntnis hast du gewonnen? Was hast hast du möglicherweise anders gemacht als sonst? Was hast du weggelassen? Und wie war das?
          4. Weiter geht’s mit GEGEBEN und ERHALTEN: Was hast du anderen diese Woche gegeben? Womit hast du anderen geholfen oder eine Freude gemacht? Und was hast du von anderen erhalten? Womit haben dir andere etwas Gutes getan?
          5. Mit wem willst du in der nächsten Woche ein ehrliches Gespräch führen? Wo ist noch ein Gespräch offen? Was willst du sagen / klären / ansprechen / loswerden? Trau dich ruhig Dinge anzusprechen, auch wenn es im ersten Moment unangenehm erscheint. Du wirst sehen, dein Umfeld wird positiv darauf reagieren. Trau dich. (Beziehungen geben und nehmen uns Energie! Daher lenken wir in der Wochenreflexion den Blick hier auch auf dein Umfeld. Je klarer und ehrlicher du hier mit dir und mit dem umgehst, was dich beschäftigt, desto weniger Energie wird es dir rauben. Probier es aus!)
          6. Worauf willst du dich in der nächsten Woche konzentrieren? Was ist dir für die nächste Woche wichtig? Was willst du mehr / weniger tun?

            Diese Fragen helfen dir, deine Woche bewusst zu reflektieren und sie wertschätzend abzuschließen. Nimm dir alle paar Wochen Zeit und blättere durch die vergangenen Reflexionen. So kannst du deine Entwicklung beobachten.





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            ZIELE SETZEN
            ZIELE SETZEN

            November 30, 2017 0 Kommentare

            Ich hatte mir zum Ziel gesetzt diesen Artikel zu schreiben. Gerade bemühe ich mich das zu verwirklichen. Und ja, ich fühle mich dadurch lebendig und motiviert. So lebendig sogar, dass ich den Laptop am liebsten an die Wand schmeißen würde, weil ich jetzt zum 957sten Mal ansetze. Über Ziele zu schreiben fällt mir gerade verdammt nochmal schwer. Ich kann zwar inzwischen ganz gut mit ihnen arbeiten, allerdings war es bisher noch nie erforderlich, die Sache auf den Punkt zu bringen...

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            Ich bin so voller Müssen und Sollen, dass ich mein Wollen gar nicht mehr hören kann.
            Ich bin so voller Müssen und Sollen, dass ich mein Wollen gar nicht mehr hören kann.

            Oktober 13, 2017 0 Kommentare

            Zeit verschwenden. Bedeutungslos werden. Alles das tun, was auf Instagram und Co. keine Likes, und mir damit keine Bestätigung gibt, auf dem richtigen Weg zu sein. Denn das ist doch eigentlich “the way to go”, oder?! Immer den Likes hinterher. Auf Like-Jagd muss ich mir keine Gedanken machen, was ich will.

            Denn solange ich muss und soll, ist egal was ich will. Solange ich muss, muss ich endlich mal etwas nicht: Wollen.

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            Calling Bullshit: Prokrastination gibt es nicht.
            Calling Bullshit: Prokrastination gibt es nicht.

            September 20, 2017 0 Kommentare

            “Prokrastination” ist Selbstbetrug und die gesellschaftlich anerkannteste Lüge der Welt. “Ich bin da heute einfach nicht zu gekommen.”, denn es gab einfach zu viel zu tun. Das kennt doch jeder. Ist ja ganz normal. Man hat es einfach zu gut gemeint und sich zu viel vorgenommen.

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