Klarheit schaffen durch Zeitmanagement.


Februar 01, 2017 0 Kommentare

Klarheit schaffen durch Zeitmanagement

Zeit ist mittlerweile für uns alle zu einem knappen Gut geworden. Und gefühlt jeder um uns herum will ein Stück davon abbekommen. Der Kampf um unsere Aufmerksamkeit findet nicht nur zwischen den großen Unternehmen der Werbeindustrie statt, sondern auch in unserem Privat- und Arbeitsleben: „Können Sie mir noch den Bericht bis Freitag auf den Tisch legen?“ / „Aber am Montag treffen wir uns dann endlich?“ / „Kannst du mir am Wochenende helfen, meinen Keller auszuräumen?“

Und alle so: Yeaaaah! Weil es uns dann doch eher unangenehm ist nein zu sagen. Aber wo bleibt da die Zeit für Dich? Gehst Du jeder Bitte nach, bleiben die Sachen, die Dir wirklich wichtig sind, schnell auf der Strecke.

Um dem entgegenzuwirken, bedarf es einer klaren Selbstführung. Doch das ist leichter gesagt, als getan, denn Selbstführung erfordert Struktur, Organisation und ein gutes Zeitmanagement.

Vergessen wir in dem Kontext aber mal das Wort Zeitmanagement. Denn kann man Zeit managen? Nein. Sie läuft immer gleich schnell. Es geht darum, dass Du einen klaren Umgang mit Dir und Deiner Zeit lernst. Zeitmanagement meint hier also Selbstmanagement.

 

Wie gestalte ich meine Zeit?

  1. Die Basis dafür bilden Deine Werte und Ziele. Frag Dich, was Dir wichtig ist? Was willst Du erreichen
  2. Verschaff Dir einen Überblick über dieses Jahr, das Quartal, den kommenden Monat, die kommende Woche, den morgigen Tag: Was steht als Nächstes an? Was davon ist wie wichtig? Und was ist der nächste große Schritt, der mit wenig Aufwand einen großen Einfluss auf das Erreichen Deiner Ziele haben könnte?
  3. Auf der Basis Deiner Antworten kannst du jetzt Deine Aufgaben und Termine priorisieren (z. B. von Priorität A bis C: A=wichtig, B= wenn Zeit bleibt, C= kann noch warten). Leg für Dich die wichtigsten Aufgaben fest und verteil sie auf die einzelnen Wochentage:

    Big Rocks First! Stelle Dir vor, dass alle Deine Aufgaben Steine von unterschiedlicher Größe darstellen. Je größer die Steine, desto wichtiger die Aufgaben. Nun musst Du mit diesen Steinen sieben Einmachgläser (1 Einmachglas = 1 Tag) befüllen. Schmeißt Du als erstes nur kleine Steine in die Einmachgläser, füllen sie sich so schnell, dass am Ende kein Platz mehr für die großen Steine bleibt. Die wichtigen Aufgaben für die Woche bleiben auf der Strecke.


    Was dieses Bild dir sagen soll? Plane zu erst mit dem, was Du am Ende der Woche unbedingt erledigt haben möchtest. Strukturier alles andere außenrum.
  1. Schaff dafür Zeitblöcke.

    Zum Beispiel:

    10-12 Uhr Kooperationsgespräch mit Herrn Antonio (Prio A)
    12-16 Uhr Website launchen (Prio A)
    16-18 Uhr Stuffblock (Prio B-C)
    20-22 Uhr Fitnessstudio (Prio A)

    Der „Stuffblock“ ermöglicht Dir einen gewissen Grad an Flexibilität. Entweder Du ziehst Aufgaben der Priorität A vor, arbeitest an Aufgaben mit der Priorität B-C oder kannst die Zeit für andere Beschäftigungen benutzen. 
  1. Während den Arbeitsphasen Ablenkungen ausschalten: Keine E-Mails, kein Handy, kein Social Media.
  2. Einfach loslegen und erfolgreich sein! 

Vor allem das Priorisieren und die Einteilung Deiner Aufgaben in Zeitblöcke geben Dir eine klare Struktur und verhindern, dass Dich unwichtigere Aufgaben vom Weg abbringen oder zu viel Zeit fressen.

Im kommenden Blogartikel werden wir uns dann verstärkt mit dem Thema Zeitmanagement in KLARHEIT selbst auseinandersetzen.

Deshalb beantworte Dir vorab folgende Fragen: Wie benutzt Du Deine KLARHEIT, um Deine Zeit am effizientesten einzuteilen? Gibt es noch Schwierigkeiten, bei denen du Hilfe benötigst?

Verrat uns Deine Antworten auf Facebook oder unter dem Artikel. Über häufig aufkommende Fragen wird im nächsten Blogeintrag Klarheit geschaffen.

Und zum Schluss noch ein kleiner Reminder von George Orwell:

„Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.“

 

Fange jetzt an Deine Zeit bewusst zu gestalten!

 

Dein Paul von Klarheit

 




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