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Dezember 07, 2021 0 Kommentare

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These: Deine Gedanken sind nicht einfach nur Glaubenssätze und Gefühle, die in deinem Kopf herumschwirren. Sie haben genauso Auswirkungen auf dein körperliches Wohlbefinden wie physische Faktoren.


Die Psyche, deine Gedanken und deine Gefühle mögen für dich eventuell nicht wie die ersten Stellschrauben aussehen, die deinen Körper beeinflussen und trotzdem sind sie mehr an deinem körperlichen Wohlbefinden beteiligt, als du vielleicht denkst.

 

Was macht der Geist mit dem Körper?

Ein perfektes Beispiel für diese Verknüpfung ist der Umgang mit starken Emotionen. Hast du schonmal das Gefühl gehabt, dir rutscht vor Angst das Herz in die Hose? Oder hat es dir schonmal vor Stress oder Kummer den Appetit verschlagen? Dein mentales Befinden spiegelt sich auf diversen Ebenen wider und kann ganz unterschiedliche körperliche Reaktionen auslösen. Andersrum können körperliche Beschwerden sich auch auf deine Stimmung und deine mentale Gesundheit auswirken. Gerade bei Schwäche oder Schmerzen können negative Gedanken in den Fokus rücken und sogar zu depressiven Verstimmungen führen.


Was sagt die Wissenschaft dazu?

Es ist bereits wissenschaftlich bewiesen, dass Menschen, die dazu neigen, ihre Gedanken und Gefühle zu verdrängen, oft einen höheren Blutdruck aufweisen als die, die sich mit ihrem Gemütszustand direkt auseinandersetzen. Etwas Ähnliches gilt für Stress: Er ist ein großer Faktor, wenn es um die Entstehung von Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen geht. Auch der Blick auf die Ursprünge psychosomatischer oder somatoformer Krankheitsbilder zeigt, dass unsere Gedanken, unser Stresslevel und unsere Emotionen das körperliche Wohlbefinden maßgeblich mitbestimmen – sowohl im positiven, als auch negativen Sinne.

 

Gegenseitige Beeinflussung kann auch positiv sein

Aber wie? Wenn du dich mit der Verbindung von deinem Körper und deinem Geist befasst, lernst du dich gleich auf zwei Ebenen besser kennen: auf deiner physischen und deiner psychischen. Egal ob du sie erstmal einzeln betrachten möchtest oder gemeinsam: Dein Bewusstsein für dein allgemeines Wohlbefinden wird größer und du kommst dir selbst und allem, was in dir passiert, immer näher.
Mit diesem Bewusstsein und Kenntnis über dich selbst wird es dir nicht nur gelingen, deine Gedanken und deinen Körper besser zu verstehen, sondern du kannst destruktiven Denkmustern einen konstruktiven Spiegel vorsetzen.

Denn: gesunde Gedanken aktivieren deine Emotionen, erzeugen Wohlbefinden und innere Ruhe. Wir haben 4 Tipps für dich, wie du deine ganz persönliche Verbindung von Körper und Geist besser kennenlernst und sie positiv stärkst.

 

Die Verbindung von Körper und Geist positiv stärken
 

  1. Nimm dir (zweimal kurz) Zeit
    Am besten morgens und abends. Keine Sorge, du sollst dir weder deinen Schlaf noch deine Zeit am Morgen rauben. Aber probier vielleicht mal, dir nach dem Aufwachen und vor dem Einschlafen genau eine Minute Zeit zu nehmen, um einfach nur da zu sein. Liegen, spüren, atmen. Was ist da gerade in dir? Welche Emotion, welcher Gedanke oder welches Gefühl? Und wo spürst du es im Körper? Es ist so simpel und doch schaffst du ein klares Bewusstsein für dein mentales und körperliches Bewusstsein, mit dem du durch den Tag gehst.

  2. Meditation und autogenes Training
    Du brauchst mehr als ein kurzes Hinspüren? Dann hör auf dich und gib deinem Körper und Geist Zeit, um anzukommen, sich neu zu ordnen und Emotionen, Erlebnisse und mentale Zustände zu verarbeiten. Dadurch, dass du in der Entspannung alles sein lässt, wie es ist, gibst du deinem Bewusstsein die Möglichkeit, Dinge wahrzunehmen, ohne dass sie unterdrückt oder verdrängt werden. Damit stärkst du nicht nur deine Verbindung von Körper und Psyche, sondern lernst dich immer besser selbst kennen und zu schätzen.
    Übrigens: Suggestive Verfahren wie das autogene Training oder Formen der Hypnose werden bereits in Bereichen wie der Schmerztherapie oder anderen gesundheitlichen Bereichen erfolgreich angewandt.

  3. Lern dich kennen!
    Auf unseren Körper und seine Reaktionen ist Verlass. Deshalb ist es keine Seltenheit, dass er auf bestimmte Gedankengänge oder Gefühle wie Stress, Trauer oder Wut immer wieder ähnlich reagiert. Was das für dich bedeutet? Du kannst deinen Körper beobachten und von ihm lernen. Wenn dir nämlich von vornherein bewusst ist, dass dein Körper in Stressphasen beispielsweise immer mit Rückenschmerzen reagiert, kannst du dir bewusst kleine Pausen mit Dehnübungen oder ein warmes Bad am Abend einplanen, um der Reaktion vorzubeugen.

  4. Sei ehrlich mit dir selbst
    Manchmal haben wir solch ein Chaos im Kopf, dass wir es am liebsten garnicht angehen möchten. Aus den Augen, aus dem Sinn. Doch ganz ehrlich: Tu dir selbst den Gefallen und sei ehrlich. Mit dir und all den Emotionen, die du in dir trägst. Deine Gefühle sind nicht schlecht oder eine deiner Schwächen, sie sind einfach nur ein Abbild deines Wohlbefindens – auf physischer und psychischer Ebene. Ob du sie verdrängst oder nicht, sie sind da. Also sei mutig und befasse dich direkt mit ihnen, bevor sie unverarbeitet bleiben und dich aus der Bahn werfen.

 

Die gute Nachricht: Mit all diesen Tipps kannst du heute schon starten! Und sei dir trotzdem gewiss: Veränderung und die Entwicklung von Achtsamkeit braucht Zeit. Dein Körper und dein Geist lernen gemeinsam mit dir, also sei geduldig – mit deinem Körper, deinen Gedanken und vor allem mit dir selbst.

Wir wünschen dir alles Gute!



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