50.000 Tipps gegen Überforderung


März 04, 2017 0 Kommentare

Überfordert. Und jetzt?

Mutti will was, Chef (oder Mitarbeiter) nervt, What´s App rappelt den ganzen Tag, Email, Facebook, Nachrichten, Kollegen, Projekt, Finanzamt, Vermieter, Autoversicherung… Oh my God! Ach ja, und Hose vom Schneider holen, auf Instagram gut aussehen, Online Einkäufe wieder zurückschicken, Urlaub buchen, essen gehen, heute Abend Sport, dann Kino. Schlafen? “Kann man wenn man tot ist.” 

Morgen das gleiche Spiel. Keine Zeit. Busy Busy. Und total erschöpft.

Willkommen im Informationszeitalter. Zeitalter des Überflusses an Informationen und Möglichkeiten. Komplexität und Dynamik um uns herum sind explodiert. Ständig müssen wir entscheiden was wir tun und was nicht. Zunehmender Beschuss von außen plus Gedanken und Gefühle von innen - wohin damit? Wie reagieren? Wir fühlen uns überfordert. 

 “A world of too much”

So nennt Tony Crabbe das.  Alles zieht an uns. Wir reagieren nur noch. 

Überforderung weil keine KLARHEIT
(Ich weiss - das Bild ist nicht schön, aber es beschreibt den Sachverhalt :) Hab das irgendwann für einen Vortrag gemalt. )

Impulse von außen erzeugen Reaktionen in uns: Gedanken, Gefühle, Empfindungen. Unsere Reaktionen (die natürlicherweise auf Impulse von außen entstehen) sind es, die uns am Ende des Tages überfordert fühlen lassen oder eben nicht. 

Das körperlich Symptom von Überforderung lässt sich beschreiben als Kontraktion. Alles zieht sich zusammen. Kein Flow, unklare Sicht, Stress, Anspannung, Erschöpfung. Wer will das schon? Ich nicht. 

Die Frage, die sich also stellt in dieser “World of too much”Wie können wir lernen, uns so zu verhalten, dass wir nicht nur klarkommen, sondern uns entfalten?

 

RAUM SCHAFFEN

“Succeeding in a world of too much is not about producing “more”; in fact, it is about doing less, better and with more impact.” (Tony Crabbe)

These: Alle Impulse von außen wollen einen Teil unserer Energie und Aufmerksamkeit. Die Menge an Impulsen von außen nimmt zu. Es ist unsere Aufgabe, Raum zu schaffen. Raum für weniger. Raum zwischen dem, was von außen (oder innen) an uns zieht und unserer Reaktion darauf. Impulsdistanz nennt sich das auch.

 

Entspannung und Raum mit KLARHEIT

 

11 Tipps, die du ausprobieren kannst, um Raum zu schaffen: 

  1. Lerne, mehr im Körper zu sein. Z.b. durch Meditation (leichter Einstieg mit 7Mind (deutsch) oder Headspace (englisch)) oder Yoga (online z.B. bei Ekhart Yoga). Und dann nimm dir täglich Zeit dafür. Die bekommst du doppelt und dreifach zurück.
  2. Verschaff dir Klarheit über deine Werte und Ziele als Grundlage für deine Entscheidungen (z.B. mit KLARHEIT)
  3. Nimm dir am Morgen ein Blatt Papier und schreib alle Dinge auf, die du heute tun willst. Dann wähle die wichtigsten 3 davon und schreibe sie auf ein Post It (Oder in deine KLARHEIT oder in Committo3) Konzentriere dich auf sie und ignoriere den Rest, bis die 3 erledigt sind.
  4. Unchoose: Nimm dir immer wieder Zeit, schau auf die Liste der Dinge, die vor dir liegen, und streiche spontan welche raus. “Focussing means saying no”
  5. Arbeite in konzentrierten Zeitblöcken: Stell dir einen Timer auf 30-50 Minuten, schalte Handy und Email aus. Tauch ein in deine Aufgaben. Wenn der Timer bimmelt, steh auf, bewege dich kurz, setz dich wieder hin und rock die nächste Session durch!
  6. Stelle alle Benachrichtigungen auf Handy und Computer aus. Entscheide selbst, wann du was konsumierst. (Das meiste davon hat ohnehin wenig Relevanz und verbraucht nur deine Energie.) Wie? Hier: iPhone und Android
  7. Nimm dir spezielle Zeitfenster für Email: Stell dir einen Timer und arbeite die Emails konzentriert und zügig von unten nach weg bis der Timer bimmelt. Dann hör auf.
  8. Schalte alle elektronischen Geräte nach z.B. 20 Uhr aus und verbiete ihnen den Zutritt zu deinem Schlafzimmer! Kauf dir einen Wecker.
  9. Etabliere eine gesunde, Kraft-gebende Morgenroutine und starte deinen Tag mit DIR. (Statt mit Email, Facebook, Whatsapp oder sonstwas…)
  10. Bewege und dehne deinen Körper regelmäßig, mehrmals am Tag. Mini-Einheiten von 1-2 Minuten sind schon goldwert!
  11. Beginne mit einem Lächeln "nein" zu sagen :)

 

Der Liste könnte man noch viele Punkte hinzufügen. Diese 11 geben, denke ich, einen guten Einstieg und sollten dich deutlich anders fühlen lassen, wenn du sie kultiviert hast. 

Probier´s mal. Mit Gemütlichkeit. Und KLARHEIT. 

All the best! 
Euer Sandro | von KLARHEIT

 

Weiterführende Links: 

 

 




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