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August 16, 2019 0 Kommentare

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11 Tipps für einen stressfreien & erfolgreichen Arbeitstag und warum Standard-Produktivitätstipps Bullshit sind

 

Du willst deine Produktivität steigern? Dann vergiss die klassischen Produktivitätstipps. Ich zeige dir stattdessen 11 Tipps, für einen stressfreien und erfolgreichen Arbeitstag. Und zwar für jeden Job! Weg von klassischen Produktivitätstipps, wie der 80/20 Regel, hin zu Tipps, die dir wirklich etwas bringen. Here we go:

Warum suchen wir eigentlich nach Produktivitätstipps?

Ganz einfach: Wir sind oft unzufrieden mit unserem Leben und uns selbst. Wollen in möglichst kurzer Zeit, möglichst effektiv und effizient sein, um Leistung zu bringen, Geld zu verdienen. Gleichzeitig wollen wir so viel Zeit wie möglich mit unseren Freunden, Familie und uns selbst verbringen. Und genau deshalb sind Suchbegriffe wie "Produktivität steigern" und "einfache Produktivitätstipps" super beliebt.

Wir erhoffen uns Tipps zu finden, die sich mit möglichst wenig Aufwand in unseren Arbeitsalltag integrieren lassen, möglichst wenig Verhaltensveränderung mit sich bringen und fast schon von alleine dazu führen, dass wir unsere Arbeit gut & schnell machen, nicht gestresst sind und trotz Fulltimejob Zeit für alles mögliche haben. Zeit für die Dinge, die uns Spaß machen (denn der Job macht es oft überhaupt nicht).

Aber wie wär's mal hiermit: Vergiss die ganzen Produktivitätstipps im klassischen Sinne! Hier sind 11 Dinge, die du stattdessen tun kannst. Sie haben das Ergebnis, das du dir eigentlich wünschst: Weniger Stress und mehr Zufriedenheit. Im Druck der Leistungsgesellschaft nicht verrückt werden. Zeit für dich haben. Herausfinden, was du wirklich willst.

 

11 Tipps für einen stressfreien & erfolgreichen Arbeitstag

1. Nimm dir jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen 10 Minuten (ja, die hast du auf jeden Fall! Egal, ob Langschläfer oder "zu spät dran"), setz dich aufrecht auf dein Bett oder einen Stuhl, schließe die Augen, nimm ein paar tiefe Atemzüge (sodass du deinen Brustkorb bei jedem Atemzug spüren kannst). So bist du ein paar Minuten aufmerksam bei dir und deinem Körper, bevor du in den Tag rennst.

2. Stell dir auf dem Weg zur Arbeit folgende Frage: Welche eine Sache ist heute wichtiger als alles andere? Schreib dir die Antwort auf. 

3. Auf der Arbeit angekommen: Bevor du loslegst, direkt dein E-Mail Postfach öffnest, zum Meeting eilst, dir den neusten Gossip anhörst, dich jetzt schon stressen lässt: Nimm dir einen Zettel und schreib alle To Do's und Aufgaben, die heute anstehen, auf. Egal, wie klein oder groß. Und dann markiere die 3 wichtigsten. Richte deinen Fokus & deine Energie immer wieder auf diese 3. Fang damit an. 

4. Mach Pause! Und zwar nicht nur 1 mal am Tag. Wir sind keine Roboter, die stundenlang mit voller Präsenz und Konzentration Leistung bringen können. Mach dir das bewusst. Immer wieder. Und mach alle 1-2 Stunden Pause. Pause im Sinne von aufstehen, kurz bewegen, Wasser trinken, an die frische Luft gehen, tief durchatmen. (Nicht im Sinne von Instagram/ Facebook checken, noch schnell eine Überweisung machen oder dich über den Tag aufregen.)

5. EINFACH machen und einfach MACHEN. Mach die Dinge nicht komplizierter als sie sind. Fang einfach mal an. Irgendwo. Und dann Schritt für Schritt. Wenn dir ein To Do riesig erscheint, unterteile es in mehrere kleine. Lass dich nicht erschlagen. Und frag dich immer: Wie kann das leicht gehen? 

6. Nach Hilfe fragen und auch annehmen. Das ist nämlich keine Schwäche! Wenn du nicht weiterkommst, frag nach Hilfe! (Die Hilfe kann auch Google sein ;-)) Du wirst sehen, dass niemand dich als Looser bezeichnen wird, nur weil du clever genug bist, um an den richtigen Stellen jemand nach seinem Wissen zu fragen.

7. Lass dich nicht stressen. Stress entsteht, wenn du dich selbst stresst. Weil du denkst, dass andere Erwartungen an dich haben. Oder du sie selbst hast. Sobald du die typischen Anzeichen von Stress spürst (Kopfschmerzen, Herzrasen, Nervösität, Wut,...): Atmen. Atmen. Atmen. Und dann frag dich: Was stresst mich da gerade? Wie schlimm/ realistisch/ dramatisch ist das gerade wirklich? Was würde ich denken, wenn ich das Thema/ die Situation von außen betrachten würde?

8. Vergleich dich nicht mit anderen. Nicht mit Instagram-Profilen, Business Punk, deinen ehemaligen Kommilitonen, deiner Chefin, deinen Kollegen. Weder im Bezug auf dein Tempo, deine Arbeitszeit, noch sonst irgendwas. Er ist er. Sie ist sie. Ich bin ich. Du bist du. Dein Leben, deine Entscheidungen, dein Tempo. Und das ist auch gut so.

9. Feierabend. Schreib dir alles auf, was du geschafft hast. Wirklich alles. Alles alles. Egal wie klein oder groß. Von: Meiner Kollegin mit dem Blogartikel geholfen, Belege sortiert, Ziele formuliert, bis hin zu 10 Mails beantwortet, Text fertig geschrieben, Reporting abgeschickt.

10. Wertschätze dich selbst. Und das, was du jeden Tag so schaffst. Du machst das super! Schreib eine Sache auf, die du heute besonders gut gemacht hast oder worauf du stolz bist. Gönn dir den Abend Zeit für etwas, was dir Freude bereitet. Zeit mit Freunden, Alleine, Buch lesen, Netflix glotzen, kochen. Das, was du gerade willst. Und wenn du schon seit ein paar Tagen verabredet bist, dich aber heute einfach nicht danach fühlst: Kommuniziere das ehrlich. Achte auf dich und deine Bedürfnisse. Das wird dir niemand übel nehmen.

11. Schreib dir am Ende des Tages vorm Schlafen gehen alles auf, worüber du dich gefreut hast und wofür du heute dankbar bist. Als "Gutes, das heute passiert ist...". Denn gute Gedanken machen gute Gefühle und lassen dich den Tag positiv abschließen.

 

Warum Standard-Produktivitätstipps Bullshit sind

Wir leben in einer Zeit und einer Generation, die (leider) sehr auf Leistung ausgerichtet ist. Uns wird schon in der Schule vermittelt: Wenn du gute Noten schreibst (also Leistung bringst), wirst du studieren (also Leistung bringen), Karriere machen (also Leistung bringen) und viel Geld verdienen (also Geld gegen Leistung bekommen).

Wir leben aber auch in einer Zeit und einer Generation, in der Freiheit und Selbstverwirklichung sehr präsent ist. In den sozialen Medien, in Büchern und im Yogastudio schreit uns GLÜCK, ZUFRIEDENHEIT, ENTSPANNUNG, ZEIT FÜR MICH und SELBSTLIEBE förmlich an. 

Das führt dazu, dass wir unseren Job scheiße finden und als Zeitfresser sehen. Wir gehen in Widerstand und verschwenden jede Menge Energie damit uns aufzuregen. Jetzt gibt es 2 Möglichkeiten:

1. Kündigen. Hör auf zu jammern und such dir einen anderen Job. Gute Leute mit guten Intentionen werden gesucht! Wenn du etwas wirklich willst, dann go for it!

2. Nicht kündigen. Da Nummer 1 nicht immer so leicht umsetzbar ist und wir alle in uns auch ein Bedürfnis nach Sicherheit haben (gepaart mit Zukunftsängsten und Komfortzone) kannst du deine Arbeit annehmen und den Widerstand dagegen auflösen. Sieh's doch mal so: Es ist NUR ein Job. Den du JETZT GERADE (und nicht dein ganzes Leben lang) machst. Mach doch einfach das Beste draus.

 

Einen Tipp habe ich noch...

Es gibt da ein Tool, dass dich dabei unterstützt, selbst in stressigen und chaotischen Zeiten den Überblick nicht zu verlieren. Klare Struktur gepaart mit Freiraum zur persönlichen Entfaltung und regelmäßigen Reflexion: Mit KLARHEIT hast du deine Ziele im Blick und richtest den Fokus immer wieder auf das Wichtige.


 

 

All the best

Maxin 



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