0

Dein Warenkorb ist leer

von Dania Al Sibai September 13, 2018 0 Kommentare

Wie du einfacher Entscheidungen triffst

 

Ahhh... dieses ständige Entscheiden. Dabei alle Optionen möglichst gut durchdenken. Und zwar im Detail - vor und zurück. An wirklich ALLES denken, am Besten noch ein paar andere Leute fragen, damit ich auch wirklich ALLE Perspektiven mal gehört habe. Am Ende will ich schließlich AUF JEDEN FALL ganz ganz ganz sicher die absolut richtige Entscheidung treffen. Ohne hinterher zu denken „Hätte ich mich doch nur anders entschieden“.

Und das Bescheuerte ist, obwohl alles sooooo gut durchdacht ist, bleibt am Ende immer noch dieses komische Gefühl: „Mh, was wäre wohl gewesen, wenn ich mich für die andere Alternative entschieden hätte...“

 

Kommt dir dieser Gedankenwahnsinn bekannt vor?



Damit ist jetzt Schluss! Echt jetzt. Hier ein paar ganz einfache Tipps, wie du das bis jetzt lästige Thema "Entscheidungen treffen" für dich ändern kannst.

Ganz nach dem Motto: Wie kann das leicht gehen? Entscheidungen treffen: Leicht, ohne Stress, mit Freude. Here you go!


1. FÜR statt gegen

Für gewöhnlich haben wir die die Haltung, dass wir beim Entscheiden, zwischen zwei oder mehreren Alternativen abwägen müssen. Also für A entscheiden, heißt gegen B entscheiden. Das ist Quatsch.
Du entscheidest dich FÜR das Eine und NICHT GEGEN das Andere. Wenn du diese innere Haltung einnimmst, ist nicht nur das Entscheiden leichter, sondern das Ergebnis fühlt sich auch besser an.


2. JEDE (!) Entscheidung ist richtig

Jede Entscheidung, ja wirklich JEDE Entscheidung, ist richtig und gut - für irgendetwas! Jetzt denkst du bestimmt „das kann ja gar nicht sein, wenn ich daraufhin eine blöde, unangenehme Erfahrung gemacht, eine Krise heraufbeschworen, den Mann/ die Frau meines Lebens, den Job meines Lebens verpasst habe... usw.“
Doch, auch dann! Jede einzelne Entscheidung, die du in deinem Leben getroffen hast und in deinem Leben noch treffen wirst, ist gut, richtig und wichtig. Ganz egal welche Art an Erfahrung du damit machst. Dann ist genau das, was du dabei gerade lernst, jetzt für dich als Entwicklungsfeld dran. Manchmal merkst du das in diesem Moment nicht, rückblickend aber schon! Simpel aber wahr: Alles ist für irgendwas gut.


3. Bauchgefühl – Dein Körper ist schneller als dein Kopf

Du kennst sicher dieses erste Gefühl, das man hat, wenn man einer neuen Person begegnet oder eine neue Möglichkeit in dein Leben tritt. Und sicherlich hast du auch schon mal gedacht: „Hätte ich da mal auf mein Bauchgefühl gehört.“ Unser „Bauch“ ist wesentlich schlauer und schneller als unser Gehirn. Das Gehirn macht es meistens erst im Nachhinein kompliziert, weil es alles (be)greifen, verstehen und durchdenken will. Also long story short: Dein aller erstes Gefühl ist ein sehr guter und hilfreicher Indikator für dich, deine Entscheidung vom Herzen her zu treffen.


4. If it is not a HELL YES – it´s a NO


Heißt: Wenn du denkst: „Jo, das könnte gut sein…vielleicht oder... weiß aber nicht genau...“ lass es besser gleich bleiben. Das gilt gerade bei wichtigen Entscheidungen, wie Wohnung A oder B oder Job A oder B oder Partner A oder B. Entweder es ist ein 100%iges YES! und die Vorstellung gibt dir Energie und stimmt dich fröhlich, oder du solltest es wirklich überdenken bzw. über-fühlen ;-)
Also: Hör in dich hinein und wenn es kein „Hell YES“ ist, habe den Mut darauf zu vertrauen und NO zu sagen.


5. Du darfst dich jederzeit neu entscheiden

„Wer A sagt muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war.“ (Bertolt Brecht). Das ist eines unserer Lieblingszitate. „Wer A sagt muss auch B sagen“ war gestern. Du kannst natürlich auch entscheiden, dass A eine lehrreiche aber für deinen weiteren Weg weniger hilfreiche Entscheidung war und du den vermeintlich notwendigen nächsten Schritt eben nicht mehr gehst. Sondern sagst: A passt für mich jetzt nicht mehr. A war falsch. Ich mache jetzt was anderes. Ganz einfach. Ich entscheide mich jetzt doch für B.


6. Will ich das wirklich?


Eine wichtige, wenn auch nicht immer ganz leichte, Entscheidungshilfe sind deine Bedürfnisse. Je klarer du weißt, was du wirklich willst und was deine tiefsten Bedürfnisse sind, desto einfacher ist es dich für oder gegen etwas zu entscheiden. Es lohnt sich also, sich mal ein bisschen Zeit zu nehmen um herauszufinden, was deine Bedürfnisse sind, und auf welchen Wegen du diese erfüllen kannst.
Das kannst du dich auch immer in der konkreten Entscheidungssituation fragen: 
Was will ICH wirklich? Oder was will ich WIRKLICH? Und sei hier ehrlich zu dir selbst: Entscheidest du hier gerade in deinem Sinne oder sind Erwartungen anderer im Spiel?!


KURZE ZUSAMMENFASSUNG für alle Lesefaulen

1. Jede Entscheidung ist richtig.
2. Innere Haltung: Du entscheidest dich FÜR das Eine, 
nicht gegen das Andere.
3. Achte auf dein Bauchgefühl.
4. If it is not a hell yes, it is a no!
5. Du darfst dich jederzeit neu entscheiden.
6. Was will ich wirklich?


Happy Entscheidungen treffen!

Dania

Dania Al Sibai
Dania Al Sibai

Herz von KLARHEIT. Greift menschliche Komplexität und bringt Dinge auf den Punkt. Glaubt daran, dass es immer eine Lösung gibt. Fragt ständig: Wie kann das leicht gehen?



Mehr aus unserem Blog

KLARHEIT Wie Dankbarkeit deine Gedanken beeinflusst
Dank mal drüber nach. Wie Dankbarkeit deine Gedanken beeinflusst.

von Maxin Schneider September 21, 2018 0 Kommentare

Dankbarkeit beeinflusst deine Gedanken positiv und führt somit zu mehr Lebensqualität. Und das Beste ist: Du kannst Dankbarkeit lernen. Echte Dankbarkeit. Dankbarkeit zu deiner Lebenseinstellung machen.

Artikel lesen >
Du darfst wollen was du willst
Du darfst wollen was du willst

von Dania Al Sibai Juli 24, 2018 0 Kommentare

Du darfst wollen, was du willst. Wichtig ist, das du sagst, was du willst. Ja, manchmal braucht es einen Moment das mitzukriegen und auch ein bisschen Mut, es auszusprechen. Es lohnt sich.
Artikel lesen >
Warum du niemals unabhängig sein wirst
Warum du niemals
unabhängig sein wirst

von Sandro Dalla Torre Juli 02, 2018 0 Kommentare

Wir sind so beschäftigt mit dem Versuch, unabhängig zu werden, dass es schon weh tut dabei zuzusehen. Nur Unabhängigkeit geht aber nicht. Warum nicht? Ein paar Gedanken, die helfen können, Abhängigkeit anders zu sehen.
Artikel lesen >